Der erste Lauf begann mit einer chaotischen Startphase, wie man es in der WTCC oft zu sehen bekommt. Lange Zeit konnte sich Fredy Barth in der Top 10 halten. Erst kurz vor Schluss musste er den Punkterang an Augusto Farfus abgeben und beendete den ersten Lauf auf Platz zehn.
Im zweiten Lauf zeigte sich ein ähnliches Bild. In einem kampfbetonten Rennen verteidigte der Schweizer SEAT-Pilot bis zur letzten Runde den neunten Platz. Ein Lenkungsbruch vereitelte dann aber die Ausbeute von zwei sicher geglaubten WM-Punkten und Fredy Barth wurde auf Platz 18 zurück geworfen.
Das punktlose Rennwochenende hat Folgen für die Rookiewertung. Fredy Barth musste die Führung an Norbert Michelisz abtreten. Der Rückstand auf den Führenden beträgt allerdings nur einen Punkt.
„Was mich zuversichtlich aus Zolder abreisen lässt, ist unser Speed. Langsam verstehe ich, wie ich im Rennen mit dem Auto und den Reifen umgehen muss, um in der Top 5 mitfahren zu können. Am Schluss der beiden Rennen in Zolder gehörte ich zu den absolut Schnellsten,“ sagte Fredy Barth nach dem Rennen in Belgien.
Die nächste Runde der Tourenwagen-Weltmeisterschaft gastiert am 3. und 4. Juli in Portimão (Portugal).
Das aktuelle Video zum WTCC-Rennwochenende in Zolder ist zu finden unter: www.clubseat.ch

